Atomkraft in Deutschland

In Deutschland gibt es Heute 9 Kernkraftwerke mit einer Leistung von insgesamt 12.696 MWE (brutto) in Betrieb. Der Kommerzielle Betrieb von dem ersten Kernkraftwerk, Kahl, begann im Jahr 1962. Insgesamt wurde in Deutschland zwischen 1957 und 2004 etwa 110 kerntechnische Anlagen in Betrieb genommen.

Nach dem Unfall in Fukushima hat der Bundesrepublik entschieden, Atomkraft total zu verlassen. Der Primärenenergieverbrauch  betrug im Jahr 2011 in Deutschland nach Berechnungen  der AF Energiebilanzen 465,4 Millionen Tonnen SKE. [1 kg SKE = 8,141 kWh]. Problem ist, wie man eigentlich ersetzt Atomkraft.

Die Anti-Atomkraft-Bewegung in Deutschland ist fast so alt wie Atomkraft. Die bildete sich in den 70er Jahren und nachdem sind viele Demonstrationen gegen Atomkraft organisiert worden.

Eine wichtige Frage ist der Atommüll. In Deutschland gibt es heute insgesamt 16 Zwischenlager. Im Jahr 2030 wird die Bundesrepublik mit etwa 29,000 Kubikmeter hochradioaktivem Atommüll umgehen müssen. Was mit diesem über Jahrtausende strahlenden Abfall passieren soll, weiß bis heute niemand.

 Quelle: wikipedia.de, kernenergie.de, spiegel.de, bund.net und greenpeace.de

 

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Kirche in Deutschland

Begleittext

”Die Kirche in Deutschland” besteht in unserer Darstellung aus der (römisch-)katholischen Kirche und der Evangelischen Kirche in Deutschland. Beide haben etwa 24 Millionen Mitglieder. In einigen Bundesländern sind die Katholiken die Mehrheit, in anderen Bundesländern die Evangelischen. Der Anteil der Christen an der Gesamtbevölkerung liegt bei 61 Prozent.

Das ganze Ost-Deutschland ist als Erbe der DDR beinahe konfessionslos. Obwohl da nur 20 Prozent überhaupt Christen sind, hat die (evangelische) Kirche eine bedeutende Rolle gespielt: Von den Leipziger Montagsgebeten gingen 1989 die Demonstrationen aus, die zum Mauerfall und Ende der DDR führten.

Obwohl der Staat und die Kirche in Deutschland getrennt sind, üben die Kirchen Einfluss auf die Gesellschaft aus. Der Sonntag ist „ein Tag der Arbeitsruhe“. Rund sieben Prozent der Schulen sind in freier Trägerschaft und die Mehrheit von denen kirchlich, sowohl katholisch als auch evangelisch. Die Kirchen sind ein Teil des Lebens.

Die Publicity rückt Probleme in den Fokus. In den Gemeinden und Kirchen kann es anders sein: da wird gebeten, gesungen und gepredigt. Die heilige Messe wird gefeiert. Die Kinder gehen in Sonntagsschulen. Es wird gebeichtet, Buße wird getan, Sünder werden vergeben. Manchmal ist man auch Christ in dem Alltag, wenn man Barmherzigkeit an dem Nächsten übt.

 

 

Kaarina, Laura ja Eveliina

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Das Deutsche Schulsystem

Hier ist unsere Mindmap über das deutsche Schulsystem

 

-Mia & Mirja

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Barbara

Das Drama, Barbara, ist ein Film von dem Regisseur Christian Petzold. Die Hauptpersonen sind zwei Ärzte, die im DDR im Provinzkrankenhaus arbeiten. Barbara, die Hauptperson hat erfolglos einen Ausreiseantrag gestellt und deswegen ist sie in eine Provinz versetzt worden. Der Film handelt sich  um die DDR 1980 und zeichnet ein Bild, wie man dort und dann gelebt hat als Mensch, der von dem Staat kräftig beobachtet wurde. Barbaras Figur ist wie ein Opfer des sozialistischen Systems. Die Stasi beobachtet sie täglich. Das Milieu ist eine Provinz, ganz verwahrlostes und schlichtes Dorf in der Nord-DDR. Es ist immer windig wegen des Meers.

Barbara ist sehr zurückhaltend und kalt, und verlässt sich auf niemand. Die andere Hauptfigur ist André, ein freundlicher und hilfsbereiter Arzt, der versucht Barbara an die Provinz zu gewöhnen. Zuerst verlässt Barbara sich auf ihn nicht, aber allmählich geht’s besser. FIlm beginnt ruhig, aber langsam wird eine drückende Stimmung aufgebaut, weil auch die Zuschauer keine Achnung haben, wer in der Filme gut oder übel sind. Der Film stellt ganz gut dar wie umfassend die Kontrolle von dem Staat damals war und welchen Einfluss sie auf des Lebens der Bürger hatte.  Jeder ist Kontrolliert worden, weil der Staat fürchtete, dass die Bürger fliehen würden, wenn sie frei aus dem Land reisen konnten. Dass beschreibt wohl die Lebensqualität in der DDR. Alle Menschen wollte nicht in der DDR leben. Ein großes Teil des FIlms wird der Phantasie des Zuschauer überlassen, und viele von den inhumane und schlechten Teilen des Lebens in der DDR werden nicht so direkt gezeigt. Es ist mit Stil gemacht und baut über den Intellekt des Zuschauern.

Der Film handelt von dem Leben in der DDR in den 80er Jahren. Im Jahre 1980 war DDR geschlossen und man brauchte eine Erlaubnis wenn man aus der DDR reisen wollte. Damals wurden die Bürger von der Staatsangestellten kontrolliert. Wenn man sich verdächtig machte, kam man ganz leicht in die Kontrolle von der Stasi. Wenn Stasi jemanden unten Verdacht hatte, konnte es sein, dass die Stasi eine Haussuchung vornahm oder die Person Anhörte. Mann musste nicht mal etwas Besonderes machen, wenn man schon in der Überwachung von Stasi kam. In der Film reichte es, dass man nur einen Ausreiseantrag gestellt hätte.

Man kan den Film nicht ohne nachzudenken sehen, es handelt sich um so wichtige Werte und schwierige Gesellschaftliche Fragen, dass man ihm nicht ohne Gedanken sehen kann. Er zeigt ganz direkt wie die Verfolgung sein konnte und wie der Mensch, die nicht so überzeugt von den Staat war, gehandelt wurde. Wie er mit Angst leben musste, weil er nie sicher sein konnten, wer ein Freund war und wer ihm überwachte. Für uns brachte er schmerzschafte und auch nicht so allte schwierige frage vor. Wie schon früher gesagt, muss man im Film nachdenken, alles zu verstehen. Es ist nicht so gemacht wie die heutigen Hollywood Filme, wo alles vorverdaut ist. Die Würde ist wichtig, und Barbara bringt vor, wie Leben in so einen Land sein konnte, die nicht volle Menschenrechte hatte.

Der Handlungsablauf der Film war nicht voraussagbar. Eigentlich genau das Gegenteil. Das Ende des Films war eigentlich ein bisschen überraschend. Die Handlung war ziemlich glaubwürdig, obwohl das Bild, dass der Film darstellte war vielleicht nicht ganz richtig. Das Laben in der DDR wurde in dem Film vielleicht schlechter dargestellt als es im Wirklichkeit war. Allerdings können wir den Film jedem empfehlen.

Jani, Hanna und Sakari

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Goodbye Lenin!

GOODBYE LENIN

Am 7. Oktober 1989 war der 40. Jahrestag der DDR. Einen Monat später, in der Nacht zum 9. November, fiel die Berliner Mauer, und DDR wurde Geschichte. Tausende von Ostdeutcshen Bürgern sind nach Westen gezogen, und bald war nur ein Deutchland vorhanden. Das Leben in früher sozialistischem Ostdeutschland veränderte sich ganz radikal. Die Märkte der ehemaligen Kontrollwirtschaft öffneten sich der Konkurrenz, und westliche Betriebe nützten gern die Gelegenheit aus. Die meisten Bürger nahmen aber diese Reformen mit einer neuen aufgeschlossenen Lebensphilosophie erfreulich an.

Wolfgang Beckers Film „Goodbye Lenin“ ist ein Filmdrama mit komödiantischen Elementen, die diesen Zeitraum aus dem Blickwinkel von einer ostdeutschen Familie behandelt. In Hauptrollen sind eine alleinerziehende, politisch engagierte Mutter, namens Christiane,  sowie ihre zwei Kinder, Alex und Ariane. Die Handlung des Films beginnt mit einer Rückblende in das Jahr 1978, als ihr Vater nach Westen geflüchtet ist. Wegen der Zustände gerät Christiane in eine Depression, die als Stimulus für ihr nachfolgendes Engagement als vorbildliche Mutter des sozialistischen Systems dient. Danach führt die Story den Zuschauer in die Mitte der Revolutionswirren. Als Christianes  Zeugen einer Demonstration ist, in der ihr Sohn verhaftet wird, bekommt sie ein Herzinfarkt und fällt ins Koma. Nach acht Monaten und dem Fall der Mauer sieht alles ganz anders aus. Christianes Sohn ist aber entschlossen, die wahren Umstände vor ihr zu verheimlichen, um ihre bereits schwache Kondition vor Erschütterungen zu ersparen. Alex beginnt das Maskenspiel und lädt auch andere Menschen dazu ein.

Blickwinkel in dem Film ist ostdeutsch. Die Familie lebt in Ost-Berlin in einem typischen Hochhaus. In dem Film spielen ostdeutsche Markenzeichen eine wichtige Rolle. Sie repräsentieren alte gute Zeiten für die Kindern und Wirklichkeit für die  Mutter. Obwohl Kinder versuchen ihre Mutter  zu versichern, dass alles wie immer ist, werden sie selbst von den Reformen beeindruckt. Kapitalismus kommt bald und auch die Ostdeutsche bringen die neuen Bräuche und Gewohnheiten im alltägliches Leben. Am Anfang des Films sind die sozialistischen Werte wichtig entweder gezwungenermaßen oder wegen echter Liebe zu eigener sozialistischen Heimat. Nach der Wiedervereinigung musste Sozialismus aus dem Wege gehen, aber in Ost-Berlin gab es weiter Menschen, die die alte Zeit vermissten. Der Film zeigt wie schnell alle Veränderungen passierten, und auch wie schnell besonders die Jugend sich an das neue Leben in neuem Deutschland gewöhnt.

Salla, Tuomas und Jaakko

 

 

 

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Filmanalyse – Solino

Der Film Solino ist im Jahr 2002 von Regisseur deutsch-türkischer Fatih Akın regiert gemacht. In dem Film ist die italienische Familie Amato nach Deutschlands Ruhrgebiet umgezogen und ein italienisches Restaurant geöffnet. Zu der Familie Amato gehören Mutter und Vater und zwei Bruder Gigi und Giancarlo. Die Geschehnisseplatzieren sich zwischen 1964 und 1984.

Die Hauptpersonen sind Gigi und Giancarlo und Gigi spielt die größere Rolle. Gigi ist der jüngerebegabtere Bruder. Er ist artistisch und sensibel. Giancarlo ist der ältere gewöhnlichere Bruder und er ist ein bisschen neidisch auf seinen Bruder. Die Brüder sind Freunde mit einander und Gigi respektiert seinen Bruder. Zwischen den beiden gibt es auch Probleme, weil sie in gleichen Frau verlieben sind. Die Personen sind quasi in gute und schlechte eingeteilt. Gigi präsentiert den Guten und Giancarlo den Schlechten, weil Giancarlo neidisch und egoistisch ist. Es ist nicht eindeutig, weil auch Gigi stiehlt, wenn Giancarlo es vorschlägt.

Durch den ganzen Film läuft das Thema “Film im Film“. Gigi interessiert sich für Filme und möchte auch selber Filme machen. Gigis Filme werden in dem Film Solino oft gezeigt und sie sind auch der Anfang und das Ende des Filmes.

Der Film ist nicht voraussagbar aber das Ende kommt nicht unterwartet. Wenn man hinein in den Film kommt, sind die Geschehnisse nicht überraschend. In den Hauptzügen ist die Handlung glaubwürdig, aber es gibt auch einige unglaubwürdige Charakteristika. Der Film ist Drama-Komödie und man muss nicht viel denken, weil der Film leicht zu sehen und verstehen ist. Die Wirkung des Filmes ist sowie positiv als auch traurig. Die italienischen Leute machen den Film leicht und positiv, aber die Menschenschicksale sind ziemlich traurig.

Der Film spielt sich in Deutschland und Italien nach dem Krieg ab. Man kann wirklich gut sehen, wie Deutschland ein Gastarbeiter Land ist. Der Film ist sehr gut gedreht. Man hat viele filmische Mittel verwendet, wie Musik und Farbfilter.  Der Film ist farbenreich und hat eine “Retro-Stimmung“. Der italienische Lebensstil wird dem Zuschauer übertragen.

– Elina Saala & Inka Vairimaa

http://www.kino.de/kinofilm/solino/59888

Quelle(das Bild): IMDb: www.imdb.com

Quelle(das Bild): IMDb: www.imdb.com

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Das Leben der Anderen

Der Film “Das Leben der Anderen” war ein groser Erfolgzu seiner und bekam Zum Beispiel den Oscar für den besten fremdsprachlien Film und der Film hat ganze elf Nominierungen in Deutsche Filmpreis Jahr 2006 bekommen.
Der Film beginnt mit Gerd Wiesler in einem Klassenraum in der Schule in der Stasimitarbeiter unterrichtet werden. Er erzählt den Studenten wie man verhören soll. Wiesler fühlt viel Verbindlichkeit zu der DDR und macht seinen Job immer perfekt. Dann bekommt er den Aufgabe Dreyman zu observieren. Dreyman hat ein romantisches Verhältnis mit einer Schauspielerin, Christa-Maria Sieland.
Langsam können wir die Veränderung an Wiesler sehen. Er hört dass Dreyman ein Artikel schreiben würde, die der DDR schadet, aber erzählt nichts. Die ganze Zeit überwacht – hört, eigentlich – Wiesler das Leben von Dreyman und Sieland von auβerhalb. Der Zuschauer ist wie Wiesler, externer Beobachter. Ab und zu muss Wiesler wählen, ob er ihm helfen oder seine Arbeit machen sollte– und Zuschauer hat die gleiche Wahl. Die Handlung ist nicht voraussagbar.
In dem Film werden die achtiziger Jahre realistisch gehandelt. Die Farben, Einrichtungstil und das ganze Milieu sieht echt aus. Es spielt Ostberlin im Frühling, und es ist sehr grau überall. Die Stimmung ist hart und kallt. Die DDR erscheint als ein richtig hoffnungsloser Staat wo man nicht sich frei ausdrücken kann. Die Künstler können nicht ihre Arbeit machen und man muss auch ihre Worte achten.
Vor allem berichtet der Film über die Entwicklung von Wiesler. Er ist wie die DDR, ein kalter Mann, der tut was er muss, nicht was er soll. Er vertritt die Stasi und die vertritt die DDR. Stück für Stück wird er verstehen, dass vielleicht das System nicht immer richtig ist.
Der Film versucht zu sagen, dass kein System gut oder schlecht sein kann – es sind immer die Menschen. Die Stasi war nicht irgendein Apparat, der die Untaten machte: die gewöhnlichen Menschen waren es, und deswegen konnten sie auch alles stoppen.
Wir glauben auch, dass man nicht den Film nur sehen kann ohne gedanken zu machen, weil es ein dramatischer gefühlweckender Film ist. Die Spionnage von Stasi ist wahrscheinlich auch noch eine heikle Sache für die Deutschen.

Pauliina Olsson, Mari Rantamaula & Antti Salomaa

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Analyse zum Film Sonnenallee (1999)

Hintergrund
Sonnenallee ist eine Komödie von Leander Haußmann aus dem Jahr 1999. Es handelt sich um junge Menschen, die in den 70er Jahren in Ost-Berlin leben, in der Sonnenallee, die an der Grenze zwischen Ost- und West-Berlin liegt.

Figuren
Die Hauptfigur ist Micha, ein junger Mann, der ein Popstar sein will und in die unerreichbare Miriam verliebt ist. Micha ist vielleicht nicht der coolste, aber immer noch charmant in seiner eigenen Weise. Die Charaktere im Film sind wie im richtigen Leben, nicht ganz klar, gut oder schlecht, mit Ausnahme der westdeutschen, die sich als böse Menschen entpuppen, zum Beispiel des ehemaligen Freund Miriams. Micha und seine Freunde sind wie alle jungen Menschen. Unter den Erwachsenen gibt es vielleicht ein paar mehr übertriebene und komische Persönlichkeiten.

Inhalt und Handlugsablauf
Der Film hat keinen eindeutigen Handlungsablauf, sondern es handelt sich mehr um mehrere Themen während ein Paar Tage in dem Leben der Hauptfiguren. Der Ablauf ist doch manchmal ein bisschen voraussagbar, aber es gibt auch einzige unvoraussagbare Momente, in dem die Komödie des Filmes ein bisschen dramatischer und seriöser wird um die Themen zu betonen. Trotzdem ist die Handlung unserer Meinung nach eher glaubwürdig und man kann sich leicht mit dem Thema „Erwachsenwerden“ identifizieren.

Wirkung an den Zuschauer
Der Film war ziemlich unterhaltsam und nicht allzu anspruchsvoll. Es war komisch, aber bot auch eine Sicht von den Umständen der DDR in den siebziger Jahren an. Der Film erfordert keinen großen Einsatz des Betrachters, aber bringt die Gedanken auf eine einfache Weise auch zu einigen ernsteren Themen.

Sie können den Film nur zur Unterhaltung anschauen, aber Sie können auch ihn anschauen, um das Leben in Ost-Berlin besser zu verstehen zu der damaligen Zeit, und zu verstehen, welche Einflüssen die Teilung Berlins auf den Alltag der Menschen hatte.

Geschichtlich-gesellschaftliche Hintergrund
Dieser Film bietet einen schönen Einblick ins Leben in West-Berlin. Man erkennt es Klar, dass der Film in einer Kommunistische Gesellschaft spielt, aber auch dass die Menschen dort auch normal gelebt haben. Vor allem war die Jugend dort sehr ähnlich wie heutzutage, und die jungen Leute hatten sehr ähnliche Probleme und Interessen wie wir.

In dem Film sieht man zum Beispiel die Unterschiede zwischen dem Osten und dem Westen ab und zu. Die jungen Leute aus West-Berlin sind ein Bisschen anders bekleidet, und man kann die Neon-Lichter aus West-Berlin in dem Hintergrund sehen. Leute schmuggeln waren aus West-Berlin, und verkaufen Alben und Zeitschriften illegal auf den Straßen. Pop- und Rock-Musik aus dem Westen ist ein großes Thema in dem Film.

-Mia Lavanti & Mirja Harju

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Der Baader Meinhof Komplex

Entstehung der Rote Armee Fraktion (RAF)

Die Quellen der RAF sind in einer Protestbewegung der Studenten, der Jugend von ’68 und der „Intelligentsia“ zu finden, anfangs mehr oder weniger unbestimmt gegen die Nazi-Generation und die US-Politik. Die Bewegung radikalisierte sich bald, und nach der Befreiung (= der Flucht) von Andreas Baader vom Gefängnis 1970 war die Rote Armee Fraktion geboren. Baader fuhr nach Jordanien, in ein Ausbildungslager der Al-Fatah (PLO), um im Umgang mit Waffen und Sprengstoff geschult zu werden.

Figurenanalyse

Die Hauptpersonen des Films sind die Terroristen Andreas Baader (1943 – 1977), Ulrike Meinhof (1934 – 1976) und Gudrun Ensslin (1940 – 1977). Sie alle gehören zur ersten Generation der RAF, sie haben die „Bewegung“ gebildet. Jan-Karl Raspe (1944 – 1977) gehört zur zweiten Generation RAF, er ist 1971 beigetreten.

Eine wichtige Person ist auch Rudi Dutschke, 1940 geboren, Soziologe und politischer Aktivist. Er hat parallel in der Politik und in der Studentenbewegung der 60er Jahre mitgemacht, war aber nicht mit RAF verbunden. Der „Rote Rudi“ wurde im Attentat auf ihn 1968 verletzt und ist 1979 an dessen Spätfolgen gestorben.

Andreas Baader ist ein spontaner, heißblütiger 25-Jähriger (1968) Leiter der RAF. Gudrun Ensslin ist seine 28-Jährige Freundin, eine Pfarrerstochter, die offenbar zu ihm aufsieht, eventuell ihn auch liebt. Ulrike Meinhof ist älter, 34 Jahre. Sie ist Journalistin, eine etablierte Kolumnistin und Leitartikelverfasserin, „das Gehirn“ der RAF, die Ideologe, die ursprünglich nicht geplant hatte, mit RAF mitzumachen. Das Attentat auf Rudi Dutschke radikalisiert Meinhof. Sie ist 1968 geschieden, deshalb hat ihr Mann Klaus Rainer Röhl keine Rolle im Film. Auch die 1962 geborenen Zwillingstöchter werden nur im Vorbeigehen genannt.

Die Terroristen haben einen Gegner. Er ist Horst Herold, 1923 geboren, von 1971 an Präsident des Bundeskriminalamts (BKA). Unter der Leitung von Herold wird im Kampf gegen die RAF die erfolgreiche Rasterfahndung eingeführt.

Noch eine Hauptfigur gibt es, doch erst am Ende des Films. Er ist ein Objekt, Hanns Martin Schleyer (1915 – 1977), der entführt und letztendlich ermordet wird. Er war von 1973 bis 1977 deutscher Arbeitgeberpräsident und seit 1977 Vorsitzender des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI). Schleyer hatte auch eine bedeutende NSDAP-Vergangenheit.

Inhaltsanalyse und Handlungsablauf

Der Film schildert die politischen Ereignisse und die Gewalt in der BRD von 1967 bis zum „Deutschen Herbst“ 1977, wenn das Ganze durch die Entführung des Wirtschaftsfunktionärs

Hanns Martin Schleyer um die gefangenen Terroristen freizupressen, durch die Entführung einer Lufthansa-Maschine nach Mogadishu, durch deren Befreiung, durch den Tod (Selbstmord?) von Baader, Ensslin und Raspe im Stammheim-Gefängnis und den Mord Schleyers zum Ende geht. Es war kein Happy End, im Herbst 1977 wurden viele Menschenleben ausgelöscht. Im Film bleibt das Ende offen; jetzt wissen wir mehr als man im Herbst 1977 wusste.

Die Ereignisse des Films sind authentisch und deren Ablauf ist wahr, sie basieren auf wirklichen in der Geschichte geschehenen Dingen. Das Delikate, die Verhältnisse zwischen den Menschen, die Gefühle, ja auch was gedacht oder gesprochen wird, ist doch hauptsächlich fiktiv. Teilweise wird uns Zuschauern auch erzählt, wie die Terrorakte motiviert werden und wie die Krise eskaliert. Die Gewalt weckt Gewalt, die wieder Gewalt weckt, etc. etc.

Während der Studentenunruhen empören sich Einige junge (und ältere) Leute gegen die Gesellschaft, d.h. gegen die Polizei, die Justiz, die Industrie, die Banken und die Politik. Sie nennen das Ganze schwammig Imperialismus oder Kapitalismus oder Faschismus und spüren dass es unrecht ist. Eine vermutlich gerechtfertigte Protestbewegung verwandelt sich schrittweise zu rücksichtslosem Fanatismus. Bomben werden in Warenhäusern ausgesprengt, die Täter werden festgenommen und zu Haft verurteilt, sie fliehen, gehen in den Untergrund, erschießen Menschen, werden wieder festgenommen; die Gesellschaft reagiert auch mit Gewalt.

Wirkung und Anforderungen an den Zuschauer

Wenn man die Geschichte der RAF nicht kennt, könnte man den Film Der Baader Meinhof Komplex als nur eine erfundene Geschichte betrachten und dadurch den Film als reine Unterhaltung sehen. Dabei müsste man sich keine weiteren Gedanken über den Film machen. Wenn man aber erkennt, dass der Film auf der wahren Geschichte basiert, kann man beim Zuschauen vieles von der Zeit der ersten Generation von RAF lernen. Der Film zeigt also dem Zuschauer eine künstlerische Darstellung der Geschichte. Wenn man aber schon sehr vertraut mit der Geschichte der RAF ist und sich schon früher mit diesem Thema auseinandergesetzt hat, gibt der Film nicht unbedingt einen neuen Einblick in die Geschichte und deswegen bleibt der Film eher reine Unterhaltung.

Der geschichtlich-gesellschaftliche Hintergrund

Der historische Hintergrund wird im Film durch authentisches Bildmaterial und Zitate hervorgebracht. Zum Beispiel werden längere Zeitspannen mittels kurzer Ausschnitten von Nachrichtensendungen dargestellt. Dazu machen Zitaten aus den Kommandobriefen der RAF einen roten Faden aus, womit die verschiedenen Vorfälle von dem Blickwinkel der RAF erklärt werden. Weil Ulrike Meinhof die meisten in dem Film zitierten Briefe geschrieben hat, bleibt sie bis zum Jahr 1975 die eigentliche Hauptfigur, mit der der Zuschauer sich identifizieren kann. Erst als Meinhof im Gefängnis zusammenbricht, geht der Gesichtspunkt von ihr zuerst zu Gudrun Ensslin und zu der neuen Generation der RAF über. Nach dieser Wendung wirkt die Handlung der RAF aber deutlich weniger verständlich, und ihre Berechtigung dabei geht komplett verloren.

Der Film ist historisch glaubwürdig, aber er ist dennoch kein Dokumentarfilm. Der Kontext der Handlung ist ziemlich eng und die Handlungsmotive bleiben an den Charaktereigenschaften der Hauptfiguren gebunden. Deshalb erfährt der Zuschauer nichts über die weniger dramatischen Seiten

des RAF-Lebens, nichts über die Ähnlichkeiten der RAF mit anderen Organisationen, und ganz wenig über das Verhältnis der RAF mit der Sowjetunion. Mao und Marcuse werden zitiert, aber wenn man die Originaltexte nicht kennt, bleiben diese Hinweise ziemlich bedeutungslos.

Symbole wie das Zeichen der RAF, verschiedene Firmenzeichen und berühmte Personen lassen sich im Film oft erkennen. Darüber hinaus wird auch Gewalt symbolisch gebraucht: das aggressive Betragen der Polizei (Meinhof: „Die Freiheit für den Polizeiknüppel”) und die rücksichtslose Schießerei des Gruppenleiters Andreas Baader (Baader: „Feuere frei!“) illustrieren die zentrale Probleme in dem Film.

An die Normen und Werte der Zeitepoche wird gleich nach dem Anfang des Films gedeutet: Ulrike Meinhof empfindet eine Kluft zwischen dem Verhalten ihres Mannes und den Werten, die er mit seiner Zeitschrift repräsentieren sollte, während Gudrun Ensslin gegen das konservative Weltbild ihrer Eltern rebelliert. Der Film deutet auch darauf hin, dass die RAF in den ersten Jahren auch viele Sympathisanten in Deutschland fand. Hinsichtlich des Internationalen Kontextes wird mehrmals auf den Vietnamkrieg sowie auf den Kampf der Palästinenser in Israel gedeutet. Die Arroganz von Baader gegen die Palästinenser und die bis auf das abstrakte Niveau getriebene Rhetorik der Vietnam-Proteste machen aber den Eindruck, dass die Perspektive der Akteure immer maßgeblich deutsch war.

Milieu im Film und Genre

Im Film gibt es ganz viele verschiedene Milieus, so wie die Wüste in Palästina oder ein Gefängnis in Deutschland. Die Handlung spielt aber hauptsächlich im städtischen Milieu, wo die Hauptfiguren im Untergrund leben. Der Film basiert ziemlich strikt auf wahrer Geschichte, weswegen der Film als Historien- und Kriminalfilm gesehen werden könnte. Dadurch ist das Genre des Filmes auch Filmdrama.

Kaarina Nazarenko, Eveliina Pakarinen, Laura Tarkka

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Interview mit Maria Lehtonen

Frau Maria Lehtonen wurde 1932 in einem kleinen Dorf in Hessen geboren. Die Familie Schramen hatte sieben Jungen  und zwei Mädchen. Einer von den Söhnen war im Krieg gestorben.  Als Frau Lehtonen 22 Jahre alt war, hat sie ihre Halbschwester kennengelernt. Es war eine wunderschöne Überraschung.

Frau Lehtonen besuchte sieben Jahre Volksschule. Wegen des Krieges war dieser Schulbesuch der einzige Bildungsgang, der für sie möglich war. Die Schulpflicht betrug damals acht Jahre in Deutschland aber die Familie brauchte Frau Lehtonen mit den zwei Geschwistern bei ihrer täglichen Arbeit.  Für die Frauen auf dem Lande waren die Chancen zu studieren winzig. Es gab so viel Arbeit, dass alle Kinder daran teilnehmen mussten. Frau Lehtonen ist auf einem Bauernhof zur Arbeit gegangen. Das Dorf war sehr klein und die Leute interessierten sich mehr für Arbeit als Politik. Die Familie hatte selten Zeit, Zeitungen zu lesen und man musste früh wieder in die Arbeit gehen. Der Krieg war sichtbar nur durch das überfliegende Bombenflugzeug und drei Flugzeuge wurden in der Nähe geschossen. Die Überreste von den Flugzeugen wurden als Altmaterial wiederverwertet.

Nach dem Krieg war ihr Vater Kriegsgefangener in der britischen Zone in Hannover, und die Familie wohnte in der amerikanischen Zone.  Kein Wort wurde von dem Vater zehn Monate lang gehört. Frau Lehtonen erzählte, dass man nach dem Krieg die Not überall sehen konnte. Die Familie hatte einige Felder und deswegen war die Not nicht so allgegenwärtig. Trotz allem konnte die Familie notleidenden Menschen helfen, die an die Tür gekommen sind. Als Frau Lehtonen zur Arbeit gegangen ist, brauchte sie Schuhe. Wegen des Warenmangels hatte sie keine Schuhe. Darum musste sie die Schuhe ihres Vaters tragen. Die Schuhgröße des Vaters war 46 und Frau Lehtonens war 38.

Die Arbeit auf dem Bauernhof war sehr schwierig und man musste von 6 Uhr am Morgen bis 20 Uhr am Abend zur Arbeit. Frau Lehtonen hatte gehört, dass man in England nur acht Stunden Arbeit machen musste und fasst doppelt so viel verdiente. Der Lohn auf dem Bauernhof war von 15 DMK bis 50 DMK pro Monat. Im Jahr 1950 fuhr die achtzehnjährige Maria Lehtonen ohne Sprach-und Großstadtkenntnisse für sechs Jahre nach England, London. Die Dorfbewohner haben gedacht, dass sie verrückt sein muss. Acht Stunden arbeiten und die Kinder betreuen fühlte sich leicht gegenüber früherer Arbeit an. Die Zeit in England war wunderbar. Sie hatte viel Freizeit und sie traf viele junge Leute, unter anderem finnische Jugendliche, durch die sie ihren Ehemann kennen lernte. Sie heiratete Herr Lehtonen 1957 und hat seitdem in Finnland gewohnt.

Anu Varjo, Elina Saala, Maria Lehtonen und Inka Vairimaa

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