Brüder und Brüderschaft (Laura Buchholz)

Der Name des Buches bezieht sich offensichtlich auf den Brüdern, über wen es erzählt. Der Name hat aber auch andere Konnotationen. Im Buch wird die Brüderschaft zwischen Schwarzen und die Brüderschaft zwischen Männern im Allgemein erwähnt. Auch in der Beziehung zu DDR ist der Terminus ‚Brüderschaft‘ wichtig. Die Afrikaner, die nach Deutschland zum Studieren am Ende der 60ern eingeladen waren, wurden offiziell als Brüder betrachtet. In der Tat war ihre Lage aber anders. „Sie haben große sozialistische Bruderreden geschwungen und uns dann gefragt, ob es bei uns Menschenfresser gibt.“ (Idris, S. 200) Die afrikanische Brüder waren also doch nicht ganz wie die deutschen Brüder.

Brüderschaft findet man oft auch zwischen Freunden. Die beiden Protagonisten haben enge Freundschaften mit anderen Männern und auch Frauen. Für Mick sind Desmond und später Chris fast wie Brüder und Gabriel findet seine erste Londoner Freundin Sybil fast wie ein Geschwister, er nie hattet.

Laura B.

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