Online auf Deutsch


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In den Alpen.

Hallo! Herzlich willkommen zum Blog Irmintheod! Es scheint geradezu unumgänglich für mich, ein eigenes Blog für jede einzelne Sprache zu gründen, die ich lerne. Im vergangenen Herbst ging es um Schwedisch; ich habe bemerkt, dass es mir wesentlich damit geholfen hat, ab und zu einen Aufsatz über ein selbstgewähltes, interessantes Thema zu schreiben. Weil meine Fähigkeiten im Deutschen auf einer noch niedrigeren Stufe liegen, halte ich es sowohl für notwendiger als auch herausfordernder, diese Aufgabe mir selbst zuzuweisen.

Einige Fakten über mich: ich bin Olavi Seppänen, ein 22-jähriger Theologiestudent aus Helsinki, Finnland. Ich studiere in der Universität von Helsinki seit Herbst 2013. In meiner Freizeit versuche ich, täglich Klavier zu spielen, mindestens einmal pro Woche Sport zu machen und meine Kenntnisse in Religionsgeschichte und Sprachen zu vertiefen.  Mein besonderes wissenschaftliches Interesse richtet sich auf die vorgeschichtlichen Wechselwirkungen zwischen indo-iranischen und uralischen Sprachgruppen, und ihren Einfluss auf die Mythologie beider Seiten.

Der Name dieses Blogs kommt von dem althochdeutschen Gedicht Hildebrandslied, das die folgenden Verse enthält:

‘eddo hwelihhes cnuosles du sis.

ibu du mi enan sages,         ik mi de odre uuet,

chind, in chunincriche:         chud ist mir al irmindeot’.

Irmintheod ist eigentlich die ältere, langobardische Gestalt des “irmindeot”, und es bedeutet ungefähr “die Menschheit”. Hier sind die Verse auf Neuhochdeutsch:

…oder aus welchem Volke du bist

wenn Du mir einen nennst, kenne ich die anderen

Menschen im Reich, bekannt ist mir die ganze Menschheit.

So wird der Titel Irmintheod mich immer wieder an das edle Ziel erinnern, die Menschheit mir bekannt zu machen. In meinem ersten richtigen Artikel konzentriere ich mich sofort auf eine Erscheinung, die die ganze Menschheit berührt. Es wird noch eine Weile dauern, bis ich damit fertig bin – wenigstens bin ich jetzt mehr motiviert, weil ich versprochen habe, ihn zu veröffentlichen. Bis dann!

 

Quellen der Gedichtverse:

http://www.linguistics.ruhr-uni-bochum.de/~strunk/Deutsch/hildebra.htm

http://de.wikisource.org/wiki/Hildebrandslied

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